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Christopher Chris

Kramatschek

Christopher Chris Kramatschek

Christopher Chris Kramatschek (geb. 1964, Studium der Kunstgeschichte, Sprechwissenschaft und Philosophie) ist in der Kunstwelt bis heute vor allem bekannt durch seine Tätigkeit für das Ausstellungsforum FOE 156 in München, das er von 1995 bis 2002 leitet.

Durch eine Vielzahl an Ausstellungen mit begleitenden Ausstellungskatalogen, teils auch Symposien, führt Christopher Chris Kramatschek das Ausstellungsforum weit über München hinaus einer auch internationalen Bekanntheit zu — als einem relevanten, kaum durch Grenzen eingeengten Raum für junge Kunst und Künstler mit Schwerpunkt „site specifity“ und Malerei.

In dieser Zeit wird von ihm auch erstmals der Name „mentalscape“ für eine Ausstellung verwendet, und die Webseite www.mentalscape.de gesichert.

2002 gibt Christopher seine Tätigkeit für das Ausstellungsforum auf, da er dort keine weitere Herausforderung für sich sieht. Es folgen freie kuratorische Tätigkeiten für ein internationales Ausstellungsprojekt zum Thema „Wasser“, die kuratorische Betreuung eines umfassenden Kunst-am-Bau-Projekts für den Stadtteil München-Haselbergl, und der Lehrauftrag an einer Münchner Modeschule zur zeitgenössischen Kunstgeschichte und Modesoziologie.

2004 wendet Christopher Chris Kramatschek der Kunst und Kunstwelt den Rücken zu, und startet eine komplett neue berufliche Karriere im Finanzbereich (2004-2012) und seit 2013 im Marketing.

Warum die Abwendung von der Kunst im Jahr 2004 ?

„He didn´t want to play the game“: Das 7 Jahre ehrenamtlich geleitete, von jedweden institutionellen und finanziellen Interessen/ Überlegungen unabhängige Ausstellungsforum FOE 156 bot Christopher als Direktor und Kurator eine Freiheit und Unabhängigkeit, die sich in keiner „großen“ Kunstinstitution weiter fortsetzen und ausbauen ließ.

Aber auch wurde das, was in der Kunstwelt passierte, in Christophers Augen (und Worten) „immer unansehnlicher“ (became „more and more unsightly“).

Als nahezu einziges — zumindest ausreichendes — Kriterium für die Wahrnehmung, Ausstellung und „Bedeutung“ eines künstlerischen Werks galt mehr und mehr das Faktum „irgendwie ‚neu‘“, „irgendwie ‚anders‘“ oder/ und „irgendwie ‚politisch‘, irgendwie ‚sozial‘. Formale Kriterien hingegen schienen kaum noch eine Rolle zu spielen, ja unterlagen zunehmend einem „imperialistischen“, „kolonialistischen“ oder sonstwie überschriebenen Generalverdacht — und der ganze Diskurs um die Kunst glitt für Christopher in einen „großen Schwachsinn“ und ein „Bedeutungsgirlandentum“ ab – SORRY!

Warum die Rückwendung/ Rückkehr zur Kunst im Jahr 2021 ?

Ist die Kunst im Jahr 2021 neu erwacht, wieder zu sich gekommen, wieder ansehnlicher geworden?

Nein! Ganz im Gegenteil — und mit einer gewissen Erleichterung (keiner Schadenfreude, schon gar nicht Häme) — sieht Christopher vor dem Hintergrund der Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte nun schlichtweg das historische Ende der Kunst gekommen. Und dieses historische Ende macht vieles leichter. (Mehr zum „historischen Ende der Kunst“ und was dadurch leichter wird auf der — bald sich füllenden — Webseite www.museum-nach-dem-Ende-der-Kunst.com bzw. https://muse-d-apres-art.com)

Doch … Über all die Jahre, seit einer ersten Ausstellung 2001 im Ausstellungsforum FOE 156 ist Stefan Schessl einer der wenigen Künstler, die Christopher bis heute schätzt, interessant und bedeutsam findet.

Und weil an einer Fortführung, aber auch einer Kritik des Projekts der Moderne arbeitende Künstler wie Stefan Schessl (aus verschiedenen Gründen) aktuell kaum eine Chance haben wahrgenommen, ja überhaupt nur gezeigt zu werden, hat Christopher Chris sich dies mit dieser Webseite auf die Fahnen geschrieben.

— Dies auch im festen Glauben daran, dass die Zeit von Stefan Schessl (wieder) kommen wird … und ein unglaubliches Potential in diesen Arbeiten verborgen liegt – ein unglaubliches Potential auch an Investmöglichkeit für Kunstsammler!

Christopher Kramatschek im Gespräch mit Stefan Schessl anlässlich der von ihm 2011 initiierten Ausstellung „Michael Wesely — Stefan Schessl:
Ein anderer Blick“ in der Galerie Nusser&Baumgart in München.

Kontaktieren Sie Christopher Chris Kramatschek:
email: kramatschek@mentalscape.de
phone: +49 172 94 34 580